



www.birdy-freunde.de/birdy/index.html - ausgedruckt am 04.02.2012
Das Birdy stellt sich vor


Mit dem Birdy kam 1995 ein Faltrad auf den deutschen Markt, das erstmalig zu der Faltbarkeit, der Vollfederung, dem originellen Design und seinen ordentlichen Komponenten nicht nur komfortables, sondern auch noch sportliches Fahren erlaubt. Das geringe Gewicht kommt dem Nutzer nicht nur beim Tragen, sondern auch beim Fahren in den Bergen entgegen. Da auch die Mitnahme in anderen Verkehrsmitteln typbedingt optimal gelöst ist, macht das Birdy einfach Freude und zeigt auf geniale Weise Lösungsvorschläge auf die aktuellen Verkehrsprobleme. Für das Modelljahr 2006 wurde das Birdy komplett runderneuert und bekam den auffälligen Rahmen, der auch mit dem iF Product Design Award ausgezeichnet wurde.
Falträder liegen nach dem unglückseligen Ausrutscher in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wieder im Trend. Damals war das Bonanza-Rad wohl erstrebenswerter. Den neuen Trend deutete bereits 1997 ein Beitrag im Magazin der Passauer Neuen Presse (Artikel leider nicht mehr online) über die Zweiradmesse Intercycle an. "Nostalgische Modelle mit neuer Technik: Falträder und Elo-Bikes sind die Renner" lautete der Titel.
Falträder gibt es aber nicht erst seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Das erste Faltrad wurde bereits 1878 patentiert. Rainer Zenz hat einen Überblick über die Geschichte des Faltrades zusammengestellt.
Der Rahmen des Birdy wird in Taiwan bei Pacific Cycles produziert. Die komplette Montage wird in Darmstadt in Handarbeit erledigt. Jedes Birdy wird nach Bestellung gemäß Kundenspezifikation aufgebaut. Jan Berkelder hat die Produktion bei einem Firmenrundgang dokumentiert: flickr.com/photos/janbeeldrijk/sets/72157604826391769/.
Einige Zeit lang waren außerhalb Europas Birdys unter dem Markennamen "Peugeot "Bianchi" auf dem Markt. Details dazu finden sich in unseren FAQ.
Im Vergleich mit anderen Falträdern schlägt sich das Birdy prächtig. Das zeigen die vielen Testberichte und Vergleiche in Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehen. Viele schreckt der Preis ab. Jürgen Hofäcker hat sich Gedanken um ein Faltrad unter 1.000 Euro gemacht und seine Bewertung aufgeschrieben.
Das Birdy zu Wasser, zu Lande und in der Luft
Das Birdy ist dazu gemacht, mitgenommen zu werden. Es lässt sich optimal mit anderen Verkehrsmitteln verknüpfen. In öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Mitnahme des zusammengefalteten Birdy kostenlos und nicht von etwaigen Sperrzeiten, wie wir sie für nicht-faltbare Fahrräder kennen, behindert. Aber auch in anderen Verkehrsmitteln, wie Auto und Taxi, Schiff und Flugzeug reist das Birdy mit. Kurz gesagt: Das Birdy ist überall dabei und wir sind immer mobil.
Hier nur ein paar Beispiele für den praktischen Einsatz eines Birdy. Abgesehen von der Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten leuchtet immer wieder die Freude und der Gewinn an Lebensqualität durch die Nutzung eines Faltrads hindurch.
In Kombination mit allen öffentlichen Nahverkehrsmitteln sowie der Bahn. Die Mitnahme ist kostenlos!
- Auf Dienstreisen und privaten Fahrten bringt mich das Birdy vom Bahnhof zum Bestimmungsort. Das geht natürlich nur, wenn keine Kleiderordnung vorgeschrieben ist. (ar)
- Gegenrede: Ich habe viele Birdy-Fahrten im feinen Zwirn hinter mir. Teilweise auch bei Schweinewetter mit Regenzeug über dem Anzug. Mein Chef hat immer gestaunt, was so alles geht. Also auch mit Kleiderordnung kommt man mit dem Birdy zum Ziel, nur Frauen im Abendkleid haben ein Problem ;-) (pdl)
- Das Faltrad erspart den Bus-Anschluss. (ar)
- Mit Birdy und Bahn Deutschland bereisen, ohne dass ich andauernd von meinen Freunden abgeholt werden muss. (hk)
- Dienstreisen mit Bahn und Birdy. (hk)
- Selten mit Birdy und Bus, weil ich normalerweise schneller als Busse bin, zumindest in der Stadt. Die Kombination eigentlich nur bei super saumäßigem Wetter oder Abends nach sehr langen gemütlichen Kneipenaufenthalten/Weihnachtsmärkten. (hk)
- Die Rad-Bahn-Kombination ist für mich einfach ein gleichwertiger Autoersatz. (hk)
- So geht es zum Beispiel mit der Bahn nach Karlsruhe. Zum Bahnhof in Bruchsal hätte ich 20 Minuten zu Fuß. Jetzt bin ich in weniger als 10 Minuten am Bahnhof, fahre in etwas mehr als zehn Minuten nach Karlsruhe. Ich erspare mir das Umsteigen in Karlsruhe, weil ich ab da wieder auf meinem Faltrad sitze und habe die volle Flexibilität. (jh)
- Ich setze mich in die S-Bahn und fahre wohin ich will. Zum Beispiel zum Kloster Maulbronn. Zurück geht es mit dem Fahrrad oder in Kombination mit der S-Bahn, je nach Lust und Laune. (jh)
In Kombination mit Carsharing/Stadtmobil oder Mietauto
- Mit dem Faltrad kann ich prima einen Mietwagen abholen, denn meistens sind die Mietwagenstationen eigentlich nur mit dem Auto zu erreichen. (ar)
Das Wegbringen das Fahrzeugs funktioniert natürlich analog.
- Ich leihe mir ein Auto bei Carsharing/Stadtmobil. Zum Abholen setzte ich mich auf das Faltrad und packe es dann in den Kofferraum. (jh)
In Kombination mit einem fremden Auto
- Ich fahre mit dem Faltrad an einen Treffpunkt, wo ich jemand mit dem Auto treffe. So haben wir beide unsere Freude und unseren Nutzen; der Autofahrer spart sich den Umweg um mich abzuholen und ich habe meine Bewegung. (jh)
- Es muss jemand (der ein eigenes Auto besitzt) zu einem von meiner Wohnung weit entlegenen Arzttermin. Wegen Medikamenteneinnahme (zum Beispiel einer Narkose) ist es absehbar, dass er danach fahruntüchtig sein wird. Er schaut bei mir mit dem Auto vorbei. Ich fahre mit ihm und dem Faltrad im Kofferraum zum Arzt. Dann kommt das Warten beim Arzt ........... ich fahre die Person mit seinem Auto nach Hause und mich selber im Anschluss von dort mit dem Faltrad nach Hause. (jh)
In Kombination mit dem eigenen Auto
- Ich packe das Faltrad kurzerhand in den Kofferraum des Autos und fahre mit dem Auto an eine schöne Stelle, von der es dann mit dem Faltrad weitergeht (eher selten, außer wenn unser Hund mitgeht. Der Fahrradanhänger ist ihm bisher suspekt). (jh)
- Das Auto muss zur Inspektion. Das Faltrad kommt in den Kofferraum. Auto bei der Werkstatt abliefern und mit dem Faltrad nach Hause fahren. (jh)
In Kombination mit dem Flugzeug
- Mit dem Flugzeug fliegt man auf eine warme Insel und macht dort Radtraining. Bisher habe ich das Birdy einmal in einer Kiste nach Paris und dann im Koffer nach Mallorca, Fuerteventura und Oslo mitgenommen. Ich hatte nie Probleme und das Birdy kam immer heil an. Das Gepäcklimit musste ich natürlich einhalten. (ar)
In Kombination mit einem Fahrradanhänger
- Mit Reiserad mit Anhänger mit Birdy drin, zum Fahrradladen, eins dort lassen mit dem anderen wieder zurück. (hk)
- Ich packe das Faltrad in meinen Fahrradanhänger und fahre mit meinem Tourenrad an einen Treffpunkt – jetzt hole ich jemanden zum Beispiel von Bahnhof ab, oder die Kinder von einer Veranstaltung. Das Fahrrad auseinander gefaltet (dauert keine 15 sec.) und schon können wir zusammen weiterfahren. (jh)
Die exotischere Variante: Ich fahre mit einem Tandem mit Anhänger zum Bahnhof. Auf dem Hänger steht das Birdy. Am Bahnhof werden zwei Personen abgeholt. Die fahren mit dem Tandem weiter, ich nehme das Birdy. (pdl)
Als Gästefahrrad
- Das Birdy lässt sich ja auf fast jede Körpergröße einstellen, selbst mein 7-jähriger Neffe ist mit dem Birdy zurecht gekommen, nachdem ich die Bremsgriffe ein wenig verstellt habe. (hk)
Birdy alleine
- Ach ja, Radtouren mache ich mit dem Birdy auch, obwohl ich dann meinen Bekannten immer zeigen muss, dass ich nicht langsamer bin als sie, wo ich doch so kleine Räder habe. Wirklich gelaubt wird es immer erst nach einer Radtour. (hk)
- Um einfach nur Rad zu fahren benutze ich es auch :-) Sommers wie Winters. (hk)
- Für den Arbeitsweg ist ein Birdy auch geeignet. (ar)
- Zu Hause kann man mit dem Birdy trainieren. (ar)
- Am Abend packt mich die Lust auf eine kleine Runde. Das Faltrad muss ich nicht erst vom Keller heraufholen. Es steht als kleines, handliches und leichtes Packet im Flur – aufgefaltet und schon geht es los! (jh)
- Und auch sonst nehme ich immer wieder das Faltrad. Es macht einfach Freude mit dem Faltrad zu fahren: Es ist spritzig und agil und fährt sich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit vom Fahrgefühl auch sehr sicher. (jh)
Verschiedenes, lustiges und teilweise nicht so ernst gemeintes
- Ungläubige Gesichtsausdrücke auf Menschengesichter zaubern, einschießlich Kinderlachen erzeugen (ich bin 193 cm groß). (hk)
- Um Freunde Proberunden fahren zu lassen, damit sie dann vielleicht doch glauben, dass es sich auf den Birdy nicht schlechter fährt als mit einem großen Rad. (hk)
- Niedere Beweggründe: Mit dem Birdy kann man optimal angeben: Entweder man überholt Rennradfahrer (besonders bergauf geht das sehr gut) oder man fährt gleich Trondheim-Oslo. (ar)
- Freude: Kinder so unter 10 freuen sich immer, wenn ich mit meinem Birdy vorbeikomme. (ar)
- schöner Blickfang im Flur (hk)
- Von fremden Menschen auf Bahnhöfen und in Zügen angesprochen werden. (hk)
- Zum Schlus etwas Ketzerisches: Ich habe mir inzwischen auch ein Brompton zugelegt, weil sich das noch schneller und noch kleiner falten lässt. Außerdem hat es die volle StVZO-Ausstattung und Schutzbleche. Einige Aktivitäten erledige ich jetzt mit dem Brompton. Das Birdy ist natürlich schneller und wird weiterhin geliebt! (ar)
Wofür ich das Birdy weniger nutze
- meine größeren Einkäufe (hk)
- Abends ins Kino, wird teilweise von den Kinobetreibern nicht so gerne gesehen, wenn man es mit rein nimmt. (hk)
- Durch die kleinen Räder, finde ich, ist es weniger geländgängig. (hk)
- Zum Transport des Wocheneinkaufs benutze ich nach wie vor mein altes Stadtrad. (jh)
- Für Dienstreisen in Städte mit einem guten Nahverkehrsnetz ist ein Faltrad teilweise nicht notwendig. Dann bringt mich nach wie vor mein altes Stadtrad zum Bahnhof und wartet dort brav auf meine Rückkehr. (jh)
- Mit einem Kindersitz ist das Birdy nicht zu kombinieren. Man muss einen Anhänger nehmen (was problemlos funktioniert), spätestens bei drei zu transportierenden Kindern ist dann Schluss. (pdl)
Die unten genannten Erfahrungsberichte zeigen, dass es funktioniert! Übrigens: Auch Prominente fahren das Birdy.
Das Birdy faltet 79 x 59 x 36 cm klein und wiegt je nach Modell zwischen 10,5 kg (Birdy black) und 11,6 kg (Birdy blue, inkl. Schutzbleche).
Die genaue Ausstattung sowie aktuelle Preise gibt es direkt bei riese und müller.
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© 2001 - letzte Aktualisierung: 03.11.2010
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