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www.birdy-freunde.de/events/kinzigtal02.html - ausgedruckt am 04.02.2012
Von Peter de Leuw
Wie an jedem zweiten Sonntag im September fand auch 2002 im Kinzigtal ein Autofreier Sonntag statt. Rund 80 km Straßen waren zwischen 9 und 19 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt. Es ist damit das längste Straßenfest Hessens. Die Strecke auf gesperrten Bundesstraßen verläuft fast eben. Für Unterhaltung und Verpflegung entlang der Strecke ist durch die Vereine des Main-Kinzig-Kreises sehr gut gesorgt.
Treffpunkt war um 11.00 Uhr im Hanauer Hauptbahnhof. Von Rodgau aus hatte ich vor, mit dem Bus nach Seligenstadt und dann mit der Bahn nach Hanau zu fahren. Ich war früh aufgestanden, zu früh, hatte also viel Zeit. "Den Bus kannst du dir sparen" dachte ich und fuhr mit dem Birdy nach Seligenstadt. "Zeit satt," waren meine Gedanken in Seligenstadt, "den Rest schaffst du auch noch mit dem Rad. Dann bist du immer noch zeitig in Hanau." Gesagt, getan. In Hanau hatte ich dann schon 25 km auf dem Tacho stehen und ich hatte noch über eine Stunde Zeit.
Eine kleine Runde von 6 Birdy-Fahrern (Stefan, Helge, Thorsten, Peter und Alex mit ihren Birdy blue, ich mit meinem Birdy green) und Marco mit einem Moulton fand sich zusammen.
Ab Hanau hatten wir uns die Strecke bis Schlüchtern vorgenommen. Das Wetter konnte besser nicht sein, deshalb waren wir auch nicht alleine auf den Straßen. Steckenweise war es auch schon zu voll. Radler in Unmengen, aber auch unzählige Skater sorgten für beengte Verhältnisse.
Auf der Strecke kamen uns zwei Birdy green, ein Birdy blue, diverse Liegeräder und einige Tandems entgegen.
In Gelnhausen, unserem ersten Pausenort, trafen wir am ADFC-Stand noch zwei Brompton-Fahrer, die aber aus der Gegenrichtung kamen und sich deshalb nicht anschlossen.
Mittagspause war dann in Wächtersbach angesagt. Eine kleine Stärkung, Flüssigkeit nachtanken. Selbst für alte Faltradhasen gibt es immer wieder Neues zu bereden.
Die Schwaden sind kein Nebel, sondern eher die Nebenwirkung des Grills nebenan.
In Schlüchtern trennten sich unsere Wege. Marco fuhr nach Hause, Alex fuhr die Strecke wieder zurück, Thorsten, Stefan und ich setzten uns in die Bahn Richtung Frankfurt.
Sonderzüge wollten wir meiden, sie sind zu voll, halten an jeder Milchkanne und haben bei jedem Halt lange Lade- und Entladezeiten. Aber auch der reguläre Regionalexpress war mehr als voll. Mit dem Birdy kein Problem ... Platz ist in der kleinsten Hütte!
Als ich abends wieder zu Hause war, hatte es mein Birdy weitere 105 km mit mir ausgehalten.
Eine schöne Tour ist es gewesen!
www.birdy-freunde.de/events/kinzigtal02.html - ausgedruckt am 04.02.2012