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www.birdy-freunde.de/events/origami/koeln-041205.html - ausgedruckt am 04.02.2012

Rheinische Origami-Tour

Weihnachtsmarkt in Zons

5. Dezember 2004

 

Von Bernd Kloeckner
Bei feuchtkaltem Wetter und Temperaturen um den Gefrierpunkt kommt kein Mensch zu einer Origamitour - dachte ich, als ich im Kölner Hauptbahnhof mein Brompton Richtung Treffpunkt schob und war ziemlich baff, einen ganzen Pulk Fahrräder mit hohem faltbaren Anteil zu erblicken: 9 Teilnehmer, die bisher höchste Anzahl bei den Rheinischen Origamitouren (später kam noch Nr. 10 hinzu). Bromptons und Birdys hielten sich die Waage, auch zwei "normale" Fahrräder waren dabei.

Die Kölner Rheinpromenade, die im September noch "unbefahrbar" gewesen war (zu viel Volk!), gehörte uns diesmal fast alleine. Im Bereich des Niehler Rheinhafens fing es an zu nieseln, was bei diesen Temperaturen nicht sehr nett gewesen wäre; es hörte aber bald wieder auf. Man fährt ja gerne etwas flotter, wenn man sich dadurch innerlich erwärmen kann; also hängten wir uns im Bereich der Fordwerke (nicht gerade einer der sehenswerten Abschnitte der Tour) an ein Rennradler-Trio. Die Herren waren scheint's etwas konsterniert ob der Verfolgung durch eine Rotte Klappräder (nein, wir waren nicht sooo schnell, die waren so langsam ...)

Schneller als erwartet war die Langeler Fähre erreicht und zwei Drittel bis Zons bereits geschafft - kleine Pause also.

Pause an der Fähre

Der Weg von hier nach Zons führt weitgehend durch schönstes Rheinauenland, das in der Winterstimmung einen ganz eigenen Reiz entfaltet. Weniger reizvoll war, daß jetzt doch einige von uns reichlich kalte Füße bekamen - wohl das Hauptproblem beim Winterradeln. Zons war bald erreicht und empfing uns festlich aufgemacht: an vielen Straßenecken kleine Stände des dortigen Einzelhandels und der Gastronomie. Der eigentliche Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz sehr klein, aber angenehm: Statt Dauerbeschallung sang ein Duo Weihnachtslieder aus aller Herren Länder - während unseres Aufenthaltes war gerade u.a. Brasilien dran. Etwas Aufmerksamkeit haben allerdings auch wir auf uns gezogen.

Pause auf dem Weihnachtsmarkt

Wegen der kalten Füße war unser Besuch eher knapp; nur den Stand mit den Waffeln konnten wir dann doch nicht links liegen lassen. Anschließend ging's mit der Fähre hinüber nach Urdenbach. Wem bisher noch nicht kalt gewesen war, der war jetzt dran; auf dem Rhein war es ausgesprochen eisig!

Faltfaul

Es war sogar zu kalt zum Falten - nicht nur die notorisch faltfaulen Birdyfahrer, sondern sogar die Bromptonauten schoben die ungefalteten Räder an Bord. (Nur Roland nicht, der war zu knickerig, den Fahrradpreis zu zahlen). Die nächsten 6 Kilometer reichten kaum, um wieder warm zu werden, aber am Ende stand glücklicherweise das gut geheizte und auch sonst sehr angenehme Café im Benrather Schloß.

Aufwärmen im Schloßcafé

Ob wir noch mal eine Tour im Winter machen? Wissen wir nicht - nett war's aber schon! Jetzt warten wir erstmal auf den Frühling!

 

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© 2005 - letzte Aktualisierung: 11.04.2005
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