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www.birdy-freunde.de/events/origami/koeln-051211.html - ausgedruckt am 08.09.2010
Von Michael Wolf
Wir hatten uns morgens zu zweit auf den Weg zum Düsseldorfer Bahnhof gemacht, um den in der Wegbeschreibung angegebenen Zug nach Kempen zu nehmen. Nach den Erfahrungen bei den bisherigen Touren haben wir eigentlich damit gerechnet, dort schon die ersten Teilnehmer zu treffen. Allerdings war's dann erst am Bahnsteig in Kempen so weit, da die drei weiteren aus der südlichen Richtung eintreffenden Mitfahrer im anderen Zugteil saßen. Nach kurzer Wartepause am Bahnhof ging es dann in die Innenstadt Kempens, um unsere beiden holländischen Freunde am Marktplatz zu treffen - nicht ganz problemlos bei zwei Marktplätzen, wie sich herausstellte, ging aber trotzdem gut.
Zusammen mit (immerhin nur) einem autofahrenden Origamisten waren wir dann zu acht, beachtlich bei der eher mäßigen Wettervorhersage noch am Vortag, und konnten uns auf den Weg machen. Unsere Route führte uns über ruhige Straßen und asphaltierte Feldwege über das Kloster Mariendonk nach Wachtendonk, ähnlich wie bei unserer Niederrheintour im Sommer, aber natürlich in der Gegenrichtung. Dort angekommen, wurde einstimmig beschlossen, erst einmal zum Mittagessen einzukehren, schliesslich hatten wir schon mehr als 10 km zurückgelegt ... Ein Lokal mit ausreichend Platz war schnell gefunden.
Anders als im Sommer hatten wir nichts reserviert, da die Route erst am Morgen der Tour spontan geplant wurde, aber es war auch um einiges weniger los als beim letzten Besuch. Die ganzen potentiellen Besucher Wachtendonks hatten sich wohl eher für den Weihnachtsmarkt in Kempen enschieden.
Nach dem Essen machten wir uns dann auf den Rückweg, für den wir uns im Lokal eine längere Route ausgesucht hatten. Macht schließlich keinen guten Eindruck, wenn man am Ende des Tages mehr Zeit in der Kneipe als auf dem Sattel verbracht hat. Zum Glück hatte sich das Wetter in der Zwischenzeit sehr gut entwickelt, zwar immer noch kalt, aber dafür sonnig.
Nach einer Schleife über Stenden und St. Hubert kamen wir letztendlich zurück nach Kempen, mit gerade noch genug Zeit für einen Glühwein vor der Rückfahrt in Richtung Krefeld.
Gemütliche 30 Kilometer bei unerwartet gutem Wetter, ein schöner Saisonausklang.
Für die Statistik: 3 Bromptons und 3 Birdys, dazu noch eins von diesen komischen Fahrrädern mit den großen Rädern, und ein Jubiläumsbirdy (so sieht es wenigstens ausgeglichen aus ...).
Die nächste Tour führt am 26. März nach Grevenbroich.
www.birdy-freunde.de/events/origami/koeln-051211.html - ausgedruckt am 08.09.2010