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www.birdy-freunde.de/mybirdy/haenger.html - ausgedruckt am 18.05.2013
| [Die Hülle selbst genäht] | [Auf dem Bahnhof: nicht tragen, sondern ziehen] |
| [Alternative zur Rucksacktasche] |
Von Ulrich Gehrmann
Anforderungen an Verpackungskiste:
Weil es noch keinen r+m Koffer gab und wir keine passende Alu-Kiste gefunden hatten, musste ich basteln. Eine fast 20 kg schwere Blechkiste wollte ich nicht nehmen.
Wir wählten also ein Modell mit passendem Grundmaß und oben schließendem Deckel. Um auf die notwendige Höhe zu kommen, mussten wir dann die Kiste in der Mitte auseinander sägen, ein ca. 65 cm breites Alublech einziehen und mit Nieten befestigen. Die scharfen Kanten wurden mit dem gutem alten Lenkerband abgeklebt. Zum Bohren der vielen Löcher für die Nieten benutzt man bei Alu besser einen speziellen Bohrer (Baumarkt).
Damit bleiben die beiden rahmenverstärkten Teile: der Deckel, der Boden sowie die beiden Griffe an den Stirnseiten und die Beschläge/Schlösser für den Deckel erhalten.
Danach sind die Innenseiten nur noch mit weichem Verpackungsplastikmaterial auszukleiden, damit die Ladung nicht dauernd klappert.
Nachteile:
Bezugsquelle der Alu-Kiste: Därr, München: www.daerr.de (Hersteller: Zarges)
Kiste: Modell Midi-Box L x B x H mit 2 Schlössern
| Grundmaß | Birdy-Box - angepasst |
| 75 x 35 x 31 | 75 x 35 x 70 cm3 |
| 81 Liter | 183 Liter |
| 6 kg | 7-8 kg |
| 153,14 EUR + 25 EUR für 0,8 mm Alublech + Nieten + einige Stunden bohren und nieten |
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Vielleicht kennt einer eine gute Bezugsquelle für eine Alukiste in Birdy-Größe, so dass keine Bastelarbeit nötig ist?

2 Birdy-Kisten auf einem Birdy-Anhänger
Was macht der Birdy-Fahrer mit dem Birdy-Koffer/Faltboot, wenn er am Flughafen/Bahnhof angekommen ist und losradeln will? Wie kann er radelnd auch den Koffer transportieren?
Auch wenn die Birdy-Kisten mit die anklettbaren Transportrollern aus Plastik zum langsamen und kurzen Transport auf Bahnhäfen/Flughäfen geeignet sind, bietet die Achsbreite der damit gezogenen Kiste geringe Kippstabilität bei höherer Geschwindigkeit und keinen Spaß für längere Strecken. Der Konflikt bei dem Entwurf des Anhängers besteht in den Anforderungen an Verkehrssicherheit, der Größe des Hängers und der Laufräder und natürlich in der Notwenigkeit der Demontierbarkeit. So sollten die Räder im Fahrmodus schon groß genug sein, um wenigstens abgesenkte Bordsteinkanten überfahren zu können und der Anhänger nicht in der ersten Kurve umkippen. Trotzdem: dieser Anhänger soll kein Langstrecken-Reiseanhänger sein!

Anforderungen an den Hänger:
Vorschlag: Ein zerlegbarer Bootswagen mit ausziehbarer Deichsel.
Bezugsquelle: www.globetrotter.de unter Rubrik: Boote und Zubehör, Eckla Bootswagen.
Die Räder auf Gleitlagern sind nach Lösen eines Splintes mit Klemmring schnell abnehmbar und leicht. Das Gestänge des Bootswagens ist zusammenklappbar.
Bootswagen: Gewicht je nach Modell ab 1,8 kg, Preis 66,42 EUR
Die Plastikräder haben richtige Schläuche mit Autoventil, ein wartungsfreies Gleitlager und sind sehr leicht.
Zug-Deichsel: 2 ausziehbare/feststellbare Alurohre ? EUR
Kupplung: Leerrohrschelle: 10 Stück ca. EUR
Spannriemen: diversen Spanngummis und -riemen
Der Anhänger mit seinen abstehenden Rädern und Achsen und die ausziehbare Zugdeichsel müssen für die Transportvorgänge in anderen Verkehrsmitteln leicht von der Kiste zu trennen sein und bestenfalls noch in zerlegtem und gefalteten Zustand in eine der Kisten zusätzlich zum Birdy Platz haben.
Da wir für den doch seltenen Einsatz des Birdy als Zuggerät keine dauerhafte Kupplung anbringen möchten, muss bei der Lösung etwas gebändselt werden.
Die zweirohrige Zugdeichsel wird über eine Kupplung von der Sattelstütze eines Birdys so aufgenommen, dass der Gepäckträger noch für die Taschen zur Verfügung steht. Auf den Anhänger und die Deichsel werden die beiden leeren Kisten für 2 Birdys mit Spannriemen drauf gebunden. Es lässt sich auch bei ca. 15 kg noch ordentlich gut damit fahren.
Die Zugdeichsel besteht aus 2 ausziehbaren Alu-Stäben, die für Fensterputzaufsätze gedacht sind. An den rechtwinklig abgewinkelten Kopfende - wo der Putzkopf darauf kommt - stecke ich sie in ein Kabel-Leerrohr zusammen, wo auch die Kupplung für die Birdy-Sattelstütze daran ist. Die Zugdeichseln werden mit 2 Hakengummis am Bootswagen so befestigt, dass der Schwerpunkt der Last noch ein wenig auf die Deichsel drücken kann.

Die eigentliche Kupplung ist ein Leerrohrklemme (Bezeichnung = Schellen für Isolierrohr, starr), die genau um die Birdy Sattelstütze herum passt, diese Kupplung sichere ich mit einem Spannriemen an der Sattelstütze. Die Höhenverstellung der Kupplung nehme ich mit kleinen Gummibändern vor - nach oben zum Sattel und nach unten zum Gepäckträger. Das sieht etwas verwegen aus, aber funktioniert und ist vor allem sehr schnell de- und montierbar.
Diese Schellen passen übrigens genau auf die Birdy-Sattelstütze, so dass sie auch für andere Konstruktionen geeignet ist. So ist z.B. unseren Donkey-Anhänger auch damit ausgestattet, weil die dazu käufliche Halterung erstens nicht gut an das Birdy passt und zweitens viel zu schwer ist.
Nachteile:

Mit dem Faltboot (Gewicht von über 20 kg) auf dem Bootswagen-Anhänger bin ich schon einige Kilometer problemlos gefahren. Längere Gefällstrecken habe ich mit dem Geschoss allerdings noch nicht hinter mir.

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www.birdy-freunde.de/mybirdy/haenger.html - ausgedruckt am 18.05.2013