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www.birdy-freunde.de/reisen/birdy-bahn-grenzenlos.html - ausgedruckt am 03.09.2010
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An dieser Stelle wollen wir die Möglichkeiten für eine Reise mit dem Zug und Birdy nach Frankreich, Österreich, Italien, Schweiz, Tschechien, Skandinavien, Polen, die Baltischen Staaten usw. aufzeigen. Wenn du Erfahrungen mit der Reise in diese Länder hast, freuen wir uns über deine Mail!
Von Jan Berkelder
Es gibt sechs grenzüberschreitende Eisenbahnverbindungen zwischen Deutschland und den Niederlanden. Von Nord nach Süd sind das:


Eins der wenigen Birdys in den Niederlanden ...


Die größte Bahngesellschaft in den Niederlanden is NS. Reiseauskunft gibt es im Planner-Plus-Programm auf Niederländisch und auf Englisch.
Auf der Strecke Zevenaar-Arnhem und künftig Emmerich-Zevenaar-Arnhem fährt die Gesellschaft Syntus. Den Fahrplan Zevenaar-Arnhem gibt es als PDF.
Auf der Strecke Nieuwe Schans-Groningen fährt NoordNed. Den Fahrplan Leer-Groningen gibt es als PDF.
Die Deutsche Bahn bietet online eine Fahrplanauskunft und Platzreservierung. Fahrradstellplätze können online nicht reserviert werden.
Der Transport von Falträdern ist in den Niederlanden kostenlos. Das Rad muss zwar gefaltet, braucht aber nicht eingepackt zu werden. Hauptsache, es steht nicht im Weg. Auf freie Fluchtwege wird sehr viel Wert gelegt. Wenn das Rad nicht gefaltet ist, gelten die Bedingungen für normale Fahrräder. Das heißt also Unterbringung im Fahrradabteil und ein Fahrradtagesticket.
Das Transport von ungefalteten Fahrrädern kostet EUR 6 pro Tag. Die Kontrolle vom Fahrradfahrschein ist ziemlich lakonisch. Die meisten Kontrolleure sind nicht wirklich interessiert, ob man fürs Rad bezahlt hat oder nicht. Wenn man mit viel Gepäck am Birdy fährt, wäre es zu überlegen das Rad ungefaltet im Fahrradabteil unterzubringen. Oft macht es einen guten Eindruck, den Kontrolleur freundlich um Zustimmung zu bitten, weil damit das ein- und aussteigen um so schneller verläuft. Wenn der Schaffner nicht einverstanden ist, kann man immer noch falten.
Anhänger sind im Zug nicht erlaubt, werden aber inoffiziell geduldet, wenn sie andere Reisende nicht stören. Radfahren auf den Bahnsteigen ist nicht gestattet, auch nicht wenn das Rad faltbar ist.
Seit Mai 2007 muss auch in Deutschland ein Faltrad nicht mehr eingepackt sein. Die Kontrolle des Fahrradtickets bei ungefalteten Rädern ist etwas strenger. Gefaltete, verpackte Räder werden in der Regel nicht zur Kenntnis genommen.
In den Niederlanden gibt es ein Equivalent der deutschen Bahncard. Es heißt "Voordeel-urenkaart" (Vorteilstundenkarte) und gibt Anspruch auf 40 % Vergünstigung. Die Karte ist gültig nach 9.00 Uhr am Montag bis Freitag. Am Samstag und Sonntag, an Feiertagen und in den Monaten Juli und August entfällt die Zeitbeschränkung. Außerdem können bis zu 3 Mitreisende mit dem selben Rabatt mitfahren. Die Karte gilt für die 1. und 2. Klasse. Für "60+ Reisende" gibt es zusätzlich 7 kostenlose Reisetage.
Diese Voordeel-urenkaart kostet EUR 55 pro Jahr und kann am Schalter gekauft werden. Man braucht einen Ausweis und ein Passfoto. Die Karte wird am Schalter zuerst vorläufig ausgestellt für einen Monat; man bekommt später eine endgültige Karte. Es ist auch möglich, die Karte online zu bestellen.
Sogar für einen Einzelreisenden ist das ein sehr günstiges Angebot. Die Karte zahlt sich schon aus, wenn man für ungefähr EUR 150 Normalpreis verreist. Bei einer kombinierten Birdy-Bahnreise, besonders mit mehreren Leuten, ist das schnell erreicht.
Die NS bietet 29 beschriebene touristische Fahrradrouten (23-60 Kilometer lang), die sehr beliebt sind. Hier das Verzeichnis. Die Routen sind zwar im Niederländisch beschrieben, aber ein kleiner Routenplan ist oft dabei. Die Routenbeschreibungen sind auch an den Bahnhöfen erhältlich, an denen die Routen beginnen.
Wenn man das Birdy in einem Fahrradabteil unterbringen möchte, braucht man nur an der Außenwand des Zuges das Fahrradpiktogramm zu suchen.

Kleine Piktogramme kennzeichnen die Fahrradabteile.
Die Regionalzüge sind meistens kurz und es kostet kaum Mühe, die geeignete Eingangstüren zu finden. Das gilt auch für die Doppelstock-ICs, die sehr lang sind. Jede vierte Tür gibt Zugang zu einem sehr geräumigen Balkon mit guten Sitzen und viel Raum für Fahrräder und Falträder. Gerade in diesen DD-ICs ist es zu empfehlen, die Fahrradabstellplätze zu benutzen, weil es nicht angenehm ist, mit einem gefalteten Rad durch schmale Glastüren zu stolpern.
In einigen IC-Typen ist es etwas schwieriger, das Fahrradabteil zu finden - besonders in den ICs mit Reisezugwagen hinter der Lokomotive. Aber gerade in diesen Zügen braucht man als Birdy-Freund das Fahrradabteil nicht unbedingt. Bei fast jeder Tür findet man Platz für ein gefaltetes Rad. Das Problem ist dann nur die Aufsicht, besonders wenn man mit Gepäck fährt. Das Unterbringen von Birdys im Reiseabteil ist eine Herausforderung, die eigentlich nur mit Frog oder Brompton zum Erfolg führt.
Gewisse Konkurrenz empfindet man von Kinderwagen. Besonders an Samstagen sind viele Reisende mit Kinderwagen unterwegs und füllen die Fahrradabteile, oder zumindestens behindern sie beim Ein- und Aussteigen. Außerdem sind Holländer sind weinig höflich. Wenn man mit Faltrad vor der Tür steht, wird einem kaum der Vortritt gegeben, sondern eher genommen.
Der Faltrad-Standard in den Niederlanden ist das Brompton. An allen Bahnhöfen stolpert man darüber. Das Birdy ist in den Niederlanden eine exotische Überraschung. Es gibt nur einige Birdy-Händler, Premium-Händler gibt es gar nicht.
Fahrradgeschäfte gibt es aber haufenweise. Für alltägliche Reparaturen kommt man deshalb in jeder Stadt und jedem Dorf gut zurecht. Oft wird einem als durchreisender Tourist schnell geholfen. Mit weniger Glück kann die Wartezeit einige Tage sein.
Wenn es um Birdy-spezifische Reparaturen geht, und ins besondere wenn Garantiefragen eine Rolle spielen, kann man die Birdy-Händler bei riese und müller abfragen (Suchwort: Niederlande).
Von Jan Berkelder
Für eine Radreise in Großbritannien kann man mit Bahn, Flugzeug oder Schiff fahren. Je nach Laune. Per Bahn nimmt man den Eurostar, den Zug durch den Kanaltunnel zwischen Frankreich und England.
Aus Nord- und Mittel-Deutschland fährt man am besten über Köln nach Brüssel Midi. Brüssel Midi ist in manchen Fahrplänen unter dem Flämischen Namen Brüssel Zuid zu finden.
Zwischen Köln und Brüssel gibt es 6mal am Tag einen Thalys-Zug.
Der Thalys-Zug ist eigentlich ein TGV und hat eine mit dem Eurostar vergeleichbare Einrichtung. Die Türen sind breit genug, um das Birdy mit Gepäck hineinzutragen. Geräumigen Stauraum gibt es direkt beim Eingang. Birdys passen ausgezeichnet in diese Ablagen. Nur bei großem Passagieraufkommen muss man dafür sorgen, dass man nicht der letzte Einsteigende ist.
Die Sitzverteilung findet man direkt bei Thalys.
Außerdem gibt es ungefähr stündlich einen ICE. Der Birdy-Transport ist problemlos. Wagenskizzen gibt es bei ice-fanpage.de.
Eine billige Alternative sind die Regionalzüge. Es gibt alle zwei Stunden eine Verbinding zwischen Köln und Brüssel, allerdings muss man zweimal umsteigen. Erfahrungen haben wir mit diesen Verbindungen selbst keine, werden sie aber gerne hier weitergeben.
Die Anreise aus Mittel-Deutschland von Frankfurt aus verläuft über Köln und Brüssel, meistens mit ICE und Thalys. Die Fahrzeit nach Brüssel ist etwas weiniger als 4 Stunden.
Aus Süd-Deutschland fährt man am besten über Basel und Paris. Dazu muss in Paris umgestiegen werden von Paris-Est nach Paris-Nord. Die Fahrt nach Paris dauert ungefähr 5 bis 6 Stunden. Erfahrungen mit Birdy-Transport nehmen wir gern entgegen.
Der Zug fährt ab Brüssel-Midi (auch genannt: Brüssel-Zuid) und ab Paris Nord nach London Waterloo. Auf den französischen Strecken wird mit 300 km/h gefahren. Die Reise dauert ungefähr drei Stunden. Ab Brüssel fahren die Eurostar-Züge stündlich, ab Paris etwas häufiger.
Die Fahrpläne gibt es im pdf-Format.
Die Fahrpreise sind abhängig vom Zeitpunkt der Reise und von Reservierungsbedingungen, sie liegen für die Standard-Klasse meistens zwischen EUR 100 und EUR 150. Die aktuelle Preisliste
Die Buchung kann online geschehen.
Die Reise mit dem Birdy im Eurostar ist kein Problem und natürlich kostenlos für das Rad.
Falträder dürfen kostenlos mitgenommen werden und sollen dazu verpackt sein. Die blaue Birdy-Hülle wird ohne Probleme akzeptiert. Das verpackte Faltrad muss zwischen Empfangsraum und Zug ziemlich weit getragen werden (einige hundert Meter). Es gibt aber Trollies, auf die das verpackte Birdy gut passt.
Bei der Gepäckkontrolle wird das Gepäck mit Röntgenstrahlen gescannt. Dazu muss das Birdy auf einem Rollenband durch den Apparat transportiert werden. Das geht ziemlich rau zu. Wer sicher gehen will, dass Lack und Kabel nicht beschädigt werden, könnte noch ein oder zwei Spanngurte um das verpackte Rad ziehen. Die Zeit für den Check-in war bis vor kurzem eine halbe Stunde. Seit den Bombenattacken im Juli 2005 ist die minimale Zeit 45 Minuten.

Mit den verpackten Birdys kurz vor dem Check-in
Einen Wagenplan des Zuges gibt es bei directline-citybreaks.co.uk.
Dort kann man sich die Aufteilung der Wagen und die Gepäckräme anschauen. An jeder Eingangstür, sowohl im Eingangsbereich direkt als auch im Großraumabteil gibt es gute Möglichkeiten, Gepäck und Rad in den dreistöckigen Gepäckablagen unterzubringen. Die Türen sind ausreichend breit. Es empfiehlt sich, im Spitzenverkehr so früh wie möglich einzusteigen, damit man das Birdy gut unterbringen kann. Kommt man als letzter in den Zug, muss man vielleicht das Birdy auf 2 Meter Höhe verstauen.

Die Birdys lassen sich im Eurostar leicht verstauen.
Am Ende der Fahrt kann das Rad direkt auf dem Bahnsteig ausgepackt, beladen und schiebend durch den Bahnhof transportiert werden. Es gibt dann keine Gepäckkontrolle mehr.
Auch "normale" Fahrräder dürfen im Eurostar mitgenommen werden. Sie müssen aber gut verpackt werden. In den Wagen 9 und 10 gibt es große Gepäckräume, wo Fahrräder untergebracht werden können. Auch in einigen anderen Wagen sind die Gepäckräume extra groß, aber der Eingang dazu ist ziemlich eng. Der Fahrradtransport kostet pro Rad und pro Fahrt EUR 25.
Verpackte Fahrräder werden per Hand auf Bomben, Waffen und Drogen kontrolliert. Das kann Zeit kosten. Es empfiehlt sich deswegen, nicht im letzten Moment anzukommen. Die Zeit für den check in ist jetzt mindestens 45 Minuten.
Der Eurostar kommt an in London Waterloo Station, am Südrand von London-City, direkt am Südufer der Themse. Man kann das Birdy direkt am Bahnsteig auspacken und beladen. Im Bahnhof gibt es eine kleine Tourist-Info wo man von sehr freundlichen Mitarbeitern einen Stadtplan und alle Informationen für die weitere Reise bekommt.
Wenn man weiterfahren möchte muss, man zunächst zu einem der vielen Bahnhöfe von London, die im Umkreis von mehreren Kilometer von Waterloo liegen. Verbindungen dazwischen gibt es vor allem mit Bus und U-Bahn. Mit Birdy wäre es möglich, in Bus und U-Bahn zu steigen, aber bequem ist das nicht - sicher nicht, wenn man mit Reisegepäck fährt. In den U-Bahn-Stationen gibt es sehr lange Fußwege und Rolltreppen. Wer trotzdem mit Birdy mit der U-Bahn fahren möchte, findet bei bbc.co.uk einen Plan.

Das Brompton ist in London der Faltrad-Standard. Foto: FreeFoto.com
Die beste Möglichkeit ist es, mit dem Birdy selbst durch London zu fahren. Ein Riesenerlebnis, vor allem wenn man das zum ersten Mal macht.
London ist keine Radfahrer-Stadt. Es gibt einige Radwege, die aber diesen Namen nicht wirklich verdienen. Man fährt im allgemeinen direkt im turbulenten Verkehr, der alles andere nach Punkten schlägt. Sogar Rom oder Istanbul sind Oasen im Vergleich. Trotzdem ist es nicht gefährlich, gerade weil die Londoner Auto- und Busfahrer jeden Radfahrer als "bloody fool" betrachten und deswegen sehr gut aufpassen.
Und dann fährt man auch noch links. Um das zu lernen, folgt man am besten der "cold-turkey-method". Direkt vor dem Bahnhof Waterloo International liegt ein Busbahnhof. Links vorne sieht man schon die Auffahrt zur Waterloo-Bridge, die über die Themse direkt in die Innenstadt führt. Ab diesem Busbahnhof gilt nur: Nicht mehr nachdenken, nur treten. Auf zur Waterloo-Bridge und man hat einige hundert Meter vor sich mit einer sehr schönen Aussicht links und hinter und rechts neben sich nur Busse und Taxen. Auf der anderen Seite taucht man ein in die Turbulenz, folgt der rechts abbiegenden Straße, die Aldwych heißt, und fährt links auf den Kingsway. Dann anhalten und auf dem Fußweg ausatmen. Von diesem Mittelpunkt aus kann man in jede Richtung zu den anderen Bahnhöfen radeln.
So weiß man innerhalb von 10 Minuten, wie es geht, und ab jetzt geht alles gut. Noch ein guter Rat: Nicht nur der Straßenverkehr ist links-orientiert; auch die Ampeln stehen links von der Straße. Das ist wichtig, vor allem wenn sie Rot sind.

Links-Verkehr? Nicht in der Einbahnstraße! Aber auch auf anderen Straßen ist es nicht so schwierig, auch nicht mit dem Rad. Foto: FreeFoto.com
Noch etwas Positives: Wer mit Birdys an den vielen Bushaltestellen vorbeifährt, wird mit großen Augen angestarrt. Ob das aus Bewunderung oder Eifersucht oder Entsetzen ist, kann man nur raten. Wer Publikum braucht, findet es hier auf dem Birdy.
Mit dem Stadtplan vom Touristen-Büro findet man die Bahnhöfe gut. Es gibt auch einen guten Stadtplan als pdf. Er muss vor dem Abdrucken 90 Grad gedreht werden.
Die Bahnhöfe bedienen verschiedene Richtungen:
Wer direkt nach Westen fährt (und das sind viele), kann den Londoner Verkehr völlig meiden. Es gibt alle halbe Stunde einen Regionalzug von Waterloo Station nach Reading. Reading ist der erste Hauptbahnhof nach Paddington auf der Strecke nach Wales, Cornwall und Ireland.

Polizeipräsenz in Paddington station
Seit den Bombenattentaten im Juli 2005 werden alle Bahnhöfe von der Polizei streng kontrolliert. Gepäckdurchsuchungen kommen oft vor.
In jedem Zug gibt es Abstellplätze für Räder und Rollstühle. Meistens sind die ziemlich eng, genau wie die Britischen Züge selbst. Sie sind aber gut mit Piktogrammen an der Außenwand angedeutet. Es gibt auch einige Zugtypen mit riesigen Fahrradabteilen und großen Fahrrad-Symbolen an der Außenwand. Die Eingangstüren sind meistens sehr schmal. Die Bahnsteige aber niveaugleich mit dem Zugeinstieg. Es empfiehlt sich, das Birdy mit Gepäck zuerst in den Zug hinein zu rollen und erst dann zu falten.
Der Faltrad-Standard in Großbritannien ist das Brompton und Bike Friday. Das Birdy ist eine seltene Erscheinung. Es gibt nur einige Birdy-Händler. Fahrradgeschäfte gibt es in jeder Stadt. Wenn es um Birdy-spezifische Reparaturen geht, und ins besondere wenn Garantiefragen eine Rolle spielen, kann man die Birdy-Händler bei riese und müller abfragen (Suchwort: GB).
Von Andreas Macrander
Generell ist die Fahrradmitnahme in den Zügen über Niebüll - Tønder, Flensburg - Padborg möglich. Innerhalb Dänemarks haben die meisten Züge ein Fahrradabteil.
Das Birdy hat als Faltrad aber entscheidende Vorteile: Damit können auch die EuroCity-Züge Hamburg - Flensburg - Århus und Hamburg - Puttgarden - Rødby - København benutzt werden. Die dänischen EC-Züge haben zwar die gleiche Freifläche mit Klappsitzen wie die innerdänischen IC-Züge, sind aber für nicht-Falträder verboten. Gerade auf der Vogelfluglinie über Puttgarden - Rödby verkehren aber ausschließlich EC-Züge, bzw. demnächst Diesel-ICE-Züge der DB (ebenfalls ohne offizielles Fahrradabteil). Hier geht's also nur mit dem Birdy voran, sonst nur mit IC- oder Regionalzügen bis Puttgarden, Fähre und 15 bis 40 Kilometer Radfahren zu den Bahnhöfen Maribo oder Nykøbing (Falster).
Stand: Sommer 2007, Quelle: eigene Erfahrungen, Kursbuch und vertraeglich-reisen.de.
Von Andreas Macrander
Bahnfahren mit Faltrad ist in Schweden die einzige Möglichkeit: Die schwedischen Bahnen nehmen grundsätzlich keine Fahrräder mit.
Einzige Ausnahmen sind einige Lokalzüge in der Umgebung von Malmö, Göteborg und Stockholm, sowie in Südschweden die Øresunds-Tåg-Züge København - Malmö - Göteborg (-Strömstad, bei der norwegischen Grenze), Malmö - Ystadt - Simrisham, Malmö - Växjö - Kalmar (Startpunkt zur Insel Öland). Außerdem noch die nordschwedische Inlandsbanan von Kristinehamn über Mora und Östersund nach Gällivare.
Einige internationale Züge von Göteborg nach Oslo werden von der Norwegischen Staatsbahn (NSB) bedient (bei der NSB anfragen, welche Züge), diese nehmen auch nicht-Falträder mit.
Bei allen anderen Zügen, insbesondere den Fernverbindungen Malmö - Stockholm, Göteborg - Stockholm, Göteborg/Stockholm - Sundsvall - Boden - Luleå/Kiruna - Narvik gibt es keine Fahrradabteile.
In Schweden wird zwar diskutiert, ob die Fahrradmitnahme generell ermöglicht werden kann, dies scheint aber ähnlich schwierig zu sein wie im deutschen ICE – aktuell ist man nur mit dem Birdy gut bedient, wenn man weiter als auf einigen wenigen Strecken fahren möchte.
Stand: Sommer 2007, Quelle: eigene Erfahrungen, Kursbuch und vertraeglich-reisen.de.
Von Andreas Macrander
Alle Züge in Norwegen, einschließlich der Krengetog-Hochgeschwindigkeitszüge, haben Gepäck- und Fahrradabteile. Es besteht teilweise Reservierungspflicht, aber generell kommt man überall mit Fahrrad und Bahn perfekt voran. Einige internationale Züge Oslo - Göteborg werden mit NSB-Wagen gefahren und nehmen ebenfalls Fahrräder mit. Auf der Route Oslo - Stockholm sowie Narvik - Kiruna ist dies nicht möglich, hier sind also die Falteigenschaften des Birdys gefordert. Wie es beim Nabo-Toget Trondheim-Östersund (Schweden) aussieht, weiß ich aktuell nicht.
Fahrrad- und Gepäckmitnahme bei NOR-WAY Bussekspress ist problemlos möglich; noch bequemer geht es auf den Fähren und der Hurtigrute entlang der Küste.
Stand: Sommer 2007, Quelle: eigene Erfahrungen, Kursbuch und vertraeglich-reisen.de.
www.birdy-freunde.de/reisen/birdy-bahn-grenzenlos.html - ausgedruckt am 03.09.2010