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www.birdy-freunde.de/superlative/brevet400.html - ausgedruckt am 04.02.2012
Ulrich Gehrmann
Im Rahmen der Qualifikationen (Brevets) für die Radfernfahrt Paris-Brest-Paris (PBP) (1.200 + km) habe ich auch die 400 km-Strecke mit dem Birdy zurückgelegt. Gefahren bin ich am 10. Mai 2003 und von Hamburg wurde gestartet. Es war das 3. Brevet mit knapp 30 Teilnehmern. Außer meinem Exot, dem Birdy, war nur noch ein vollverkleidetes Liegerad, ansonsten nur Rennräder am Start. Pünktlich um 7 Uhr wurde gestartet, um 22.55 Uhr waren wir mit dem knapp 15 köpfigen Hauptfeld in etwas weniger als 16 Stunden und einem gefahrenen Schnitt von 29,xx km/h wieder zurück.
Infos zu den Brevets bei den Randonneuren.

Die Qualifikation über 600 km bin ich ebenfalls mit dem Birdy gestartet. Während der Fahrt musste ich aber das Rad wechseln, weil die Sattelstütze gebrochen ist. Eigentlich ist das nicht erlaubt, deshalb musste der Fall von den Juroren in Paris entschieden werden. Es drohte die Aberkennung der Qualifikation - und damit wäre die Teilnahme an Paris-Brest-Paris nicht möglich gewesen.
Aber die Juroren in Paris haben meinen vorgelegten Fall - für mich fast üüerraschend - positiv entschieden. Das Regelwerk ist wirklich komplex - und nicht immer leicht und wenn, nur im historischen Kontext nachzuvollziehen.

Start der 600 km-Qualifikation
Das Rennen Paris-Brest-Paris habe ich nun mit dem Rennrad zurückgelegt. Warum nicht mit dem Birdy? Die Strecke ist gewaltig, es geht eigentlich nur hügelauf und hügelab (knapp 10.000 Hm). Ich kann mir auch meines Körpers wegen sich schnell auswachsen könnenden Wehwehchen (Knie) nicht ganz sicher sein. Meine Absicht war es, die Strecke mit dem Birdy zu probieren, aber ... Das Birdy kostet mich geschätzte 10 - 15 % mehr Kraft als ein um 3 kg leichteres Rennrad (sollte jemand mal messen), was an den Hügeln auch wirksam wird. Aber der wichtigste Grund ist das Problem mit der Versorgung von Ersatzteilen. Ich hätte bei r-m um einen ganzen Sack an modellgercht-passenden Ersatzteilen in der richtigen Farbe bitten müssen, weil das von einer Jury vor dem Start abgenommene Rad im Rennverlauf nicht so einfach gewechselt werden darf (s.o.).
Sogar für dieses Rennrad habe ich mir extra einen Satz Laufräder mit 36 Standardspeichen aufgebaut, weil es zwar bei den Kontrollstellen technische Hilfe aber wohl nicht immer auch ganz aktuellen Ersatzteile gibt - geschweige eine Birdy-Sattelstütze.
Trotzdem gibt es hier den Bericht.
www.birdy-freunde.de/superlative/brevet400.html - ausgedruckt am 04.02.2012